Kabelwahl für Bildübertragung
Um Fernseher oder Beamer anzuschließen, sollten Sie möglichst hochwertige Kabel verwenden. Billige Kabel sind meist sehr dünn und damit schlecht abgeschirmt. Deshalb sind diese Kabel anfälliger für Störungen, so entstehen Streifen oder Flimmern bei der Bildwiedergabe. Am besten wählt man die Kabel so kurz wie möglich und verlegt sie nicht in der Nähe von anderen (Strom-)Kabeln.
Die Auswahl der Kabel- und Übertragungsart ist oft nicht ganz leicht, deshalb hier eine erklärte Auflistung der gängigen Standards:
Composite
Diese Kabel werden sehr häufig verwendet. Bei Composite werden Ton- und Bildsignale in einem Kabel übertragen. Darunter leidet allerdings die Qualität, da es zu Überlagerungen kommen kann. Wenn das Signal schwach ist, flimmert das Bild oder hat Rauschen.
S-Video
S-Video ist schon eine bessere Wahl, da hier nur das Bildsignal in einem Kabel geführt wird. Ausserdem werden Farb- und Helligkeitswerte getrennt übertragen.
Component-Video
Das Komponenten-Video-Kabel (oft auch YUV, wegen den Kabelfarben Grün (Y), Blau (Pb) und Rot (Pr), genannt) ist ein Standard, bei dem die Bildsignale über drei einzelne Cinch-Kabel geschickt werden.
RGB-VGA
Diese Kabel bieten die beste Qualität der analogen Übertragung. Die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau werden in einer eigenen Ader geführt.
SCART
Diese Steckernorm ist für alle analogen Übertragungsarten geeignet. SCART-Kabel sind jedoch auf eine Länge von 5 Meter beschränkt. Eine Vielzahl von Adapter ermöglichen den Anschluss zwischen fast allen Geräten.
HDMI
Das HDMI-Kabel (High Definition Multimedia Interface) ist bestens geeignet für die voll digitale Übertragung von HD-Material in großen Auflösungen. Die Verluste bei der analogen Übertragung entfallen komplett und die Bildqualität ist optimal. Ausserdem können Bild und Ton übertragen werden. Die Kabel könnenbis zu 40 Meter lang sein.










